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Aggressive Katze:

Was versteht man unter Aggression?

Aggression ist ein affektbedingtes Angriffsverhalten, das sich gegen Artgenossen und/oder artfremde Lebewesen richten kann.
Auch Selbstaggression und die Zerstörung von Gegenständen gehören zum Aggressionsverhalten.
Forscher debattieren seit Jahren über die Entstehungsgründe von Aggressionen, und sind bislang zu keinem einheitlichen Ergebnis gekommen.
Während einige Analytiker davon ausgehen, dass der Aggressionstrieb angeboren ist, vertreten Verhaltensforscher die Meinung, Aggression sei die Auswirkung eines auf Artgenossen gerichteten Kampfinstinktes.
Anhänger der Lerntheorie hingegen sind der Überzeugung, dass Aggression nicht anderes ist als eine durch die Umwelt bewirkte Verhaltensprägung.
Zu einem eindeutigen Ergebnis kommt man nicht.

Aggression ist Schutzverhalten:
Wenn eine angriffslustige Katze aus Menschlicher Sicht heraus bösartig handelt, darf Aggression nicht als vernichtender Trieb betrachtet werden.
Das Aggressionsverhalten dient in erster Linie dem Eigenschutz und der Arterhaltung.
Der Aggressor möchte Artgenossen und/oder Artfremde auf Distanz halten, und äußert dieses Bestreben durch gewisse Verhaltensmuster.
Das Aggressionsverhalten soll bewirken, dass sich der Schlüsselreiz (Mensch, andere Katze, Hund usw.) entfernt.
Reichen Drohgebärden und eine angsteinflößende Geräuschkulisse (Brummen, Fauchen) nicht aus, um den vermeintlichen Störenfried fernzuhalten, erfolgt ein Angriff, der sich durchaus zu einem waschechten Beschädigungskampf steigern kann.

Aggressionsverhalten setzt  stets eine latente Handlungsbereitschaft voraus.

Wäre eine Katze prinzipiell nicht dazu bereit, ihr Gegenüber anzugreifen, würde sie sofort die Flucht ergreifen und es keinesfalls auf eine handfeste Konfrontation ankommen lassen!


Wann tritt Aggression auf?
Zielgerichtetes Aggressionsverhalten ist in der Regel an bestimmte Situationen gebunden.
Die Ursachen willkürlicher Aggression wurzeln eher in einer Verhaltensstörung oder sind vielleichtdurch eine Krankheit bedingt.

Unter natürlichen Umständen verhalten sich nur Tiere aggressiv, wenn es um den Beutefang, Rangordnungsfragen, die Partnerwahl, den Nachwuchs oder Eigenschutz geht.
Dabei kann sich die Aggression sowohl gegen Artgenossen (intraspezifische Aggression) als auch gegen Artfremde (interspezifische Aggression) richten!

Obwohl Aggressionsverhalten situationsbedingt ist, kann es sich innerhalb ähnlicher Situationen ganz unterschiedlich äußern.

Man unterscheidet Komment kämpfe, Beschädigungskämpfe und Kampfspiele:
Der Komment Kampf ist eine Art Kräftemessen, er zielt jedoch nicht darauf ab, den Gegner ernsthaft zu verletzen.

Der Beschädigungskampf geht meistens mit schweren Verletzungen oder der Tötung einer der Kontrahenten einher.

Kampfspiele können vor allem bei Jungkatzen beobachtet werden, spielen jedoch auch bei ausgewachsenen Katzen eine Rolle.
Sie haben keinen Ernstbezug und dienen dem spielerischen Einüben des Kampfverhaltens. Spielaggression, Beuteaggression ,Angstaggression und sind die häufigsten Aggressionsformen bei Katzen.

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Schlechte Aufzuchtbedingungen können Aggressionen fördern:
Wenn uns eine Katze die Zähne zeigt, hat das seine Gründe.
Tatzen hiebe und schmerzhafte Bisse kommen nun mal nicht von ungefähr, unter Umständen wurde der Grundstein des Aggressionsverhaltens bereits in die Wurfkiste gelegt.
Schlechte Aufzucht Bedingungen und eine zu frühe Trennung von der Mutter können die Seele eines Kätzchens ganz schön ramponieren.

Legt die Katze ein problematisches Verhalten an den Tag, sollte man die ersten Lebenswochen der Katze  einmal in aller Ruhe Revue passieren lassen.
Hat man eine  Katze selbst aufgezogen, ist es relativ einfach, etwaige Traumata aufzudecken. Stammt die Katze allerdings von einem Züchter, Tierheim, Bauernhof, Verein usw. gestaltet sich die Sachlage etwas schwieriger.


Die Auswahl eines Kätzchens:
Auch wenn Ihnen das schüchterne Kätzchen, das ängstlich im hintersten Winkel des Wohnzimmers  hockt am besten gefällt, überlegen sie es sich.
Introvertierte Kätzchen neigen eher zu Verhaltensproblemen als aufgeschlossene zufriedene Kätzchen, die zutraulich auf jeden Besucher zukommen und bereits nach einer kurzen Zeit zum Spielen aufgelegt sind.

Sicherlich muss sich nicht jedes zurückhaltende Kätzchen zu einem Problemfall entwickeln. Es hängt  auch viel vom Einfühlungsvermögen und der Geduld des Halters ab, wie es sich entwickelt. Dennoch ist nicht zu bestreiten, dass man es mit einer ausgeglichenen Katze wesentlich einfacher hat.

Haltungsbedingungen:
Das Umfeld einer Katze hat eine überragende Bedeutung für ihr Wohlbefinden.

Der Zugang zum Garten und regelmäßiger Freigang kommen den Bedürfnissen einer Katze sicherlich entgegen.
Leider hat nicht jeder die Möglichkeit, seiner Katze Auslauf zu gewähren. Stark befahrene Straßen, intolerante Nachbarn und andere Faktoren tragen dazu bei, dass viele Katzen zu reinen  Stubentigern werden.

Das alleine ist an und für sich nicht wirklich schlimm, eine Katzengerecht gestaltete Wohnung, der Kontakt mit Artgenossen und den geliebten Zweibeinern ermöglichen auch  einer Wohnungskatze ein angenehmes und ausgeglichenes  Leben.

Allerdings sollte bei reiner Wohnungshaltung einiges beachtet werden, Katzen schätzen es überhaupt nicht, den ganzen Tag lang alleine gelassen zu werden.
Wer tagsüber außer Haus ist, sollte dafür sorgen, dass eine Katze nicht vereinsamt (Artgenosse).

Vernachlässigte Katzen neigen dazu, Verhaltensstörungen zu entwickeln.
Wer seine Katze den lieben langen Tag alleine in der Wohnung zurück lässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Tapete zerkratzt ist oder intensiv riechende Lachen auf dem Sofa sind. Unsauberkeit und Zerstörungswut sind Anzeichen für eine tiefe Unzufriedenheit der Katze. Aggressionen gegenüber Menschen können eine weitere Folge davon sein.

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Gesellschaft von Artgenossen:
Am besten macht man sich bereits vor der Anschaffung der Katze Gedanken darüber, ob es  möglich wäre, zwei Katzen zu nehmen.
Katzen sind gesellige Tiere, und der Kontakt zu einem Artgenossen ist gerade für eine Wohnungskatze eine tolle Sache, ein Mensch kann einem Tier nun einmal keinen Artgenossen ersetzen.

Zwei Katzen (oder sogar eine Katzengruppe) praktizieren sämtliche Varianten des sozialen Zusammenlebens: Sie spielen zusammen, kuscheln gemeinsam in einer  Schlafhöhle, betreiben gegenseitige Körperpflege, tragen Meinungsverschiedenheiten untereinander  aus, und fressen gemeinsam.
Folglich gibt es immer etwas zu tun und da ist es gar nicht so schlimm, wenn der Halter für mehrere Stunden abwesend ist.

Zu einem Katzengerechten Haushalt gehören natürlich auch Kratzbäume, Spielsachen und Kuschelecken.
Eine sterile Wohnung, in der es nur Gegenstände gibt, die den menschlichen Bedürfnissen dienen, ist für eine Katze furchtbar langweilig.
Daher sollte man sich als zukünftiger Katzenhalter mit dem Gedanken anfreunden, seine Wohnung Katzengerecht zu gestalten.
Es gibt zwar sicherlich attraktivere Einrichtungsgegenstände als einen Kratzbaum, aber... auch Katzen haben ihre Rechte und Bedürfnisse!

Falsche Behandlung:
Der Umgang mit Katzen erfordert gewisse Kenntnisse, mit denen sich zukünftige Katzenbesitzer vor der Anschaffung vertraut machen sollte.
Wer sich über die Bedürfnisse und Ansprüche seiner Katze hinwegsetzt, verursacht innerhalb kürzester Zeit Verhaltensprobleme, die im Nachhinein nur schwer oder gar nicht zu beseitigen sind.

Im Gegensatz zu Hunden lassen sich Katzen nur sehr bedingt erziehen. Man sollte sich daran gewöhnen, dass eine Katze ihren eigenen Willen hat und diesen auch weitgehend respektieren.

Wer ein folgsames Tier haben möchte, das seinem Besitzer voll und ganz Untertan ist, sollte auf die Anschaffung einer Katze verzichten.

Katzen reagieren u.U.Aggressiv, wenn sie gegen ihren Willen auf den Arm genommen werden.
Wer seine Katze festhält, obwohl sie deutlichen Unwillen signalisiert, kassiert höchst wahrscheinlich ein paar kräftige Pfoten hiebe. Wird eine Katze in diesem Moment auch noch bestraft, verschärft sich das Problem.
Die Katze bekommt es unter Umständen mit der Angst zu tun und hegt von nun an eine Aversion gegen den Zweibeiner, auch Angst kann aggressives Verhalten fördern.

Man sollte eine Katze prinzipiell in Ruhe lassen, wenn sie schläft, frisst oder mit der Fellpflege beschäftigt ist.
Warten Sie einfach, bis ihre Katze von selbst auf Sie zukommt, dann hat sie Lust, gestreichelt zu werden oder mit Ihnen zu Spielen und wird sich sicherlich nicht zur Wehr setzen.

Um auf die Bestrafung zurückzukommen: Schläge und lautes Geschrei sind völlig ungeeignet, um eine Katze zu bestrafen.
Katzen sind Sensible Tiere und reagieren äußerst negativ auf rüde Umgangsformen.
Greift ein Katzenhalter häufig zu derartig unangemessenen Erziehungsmethoden wird er innerhalb kürzester Zeit einen völlig verstörten Stubentiger herangezogen haben, der sich mit allen Mitteln zur Wehr setzt, sobald er in die Enge getrieben wird.

Auf diese Weise hat der Katzenhalter selbst die Grundlage für das aggressives Verhalten geschaffen.

Stress Situationen:
Katzen mögen keine Veränderungen, Sie legen Wert auf einen geregelten Tagesablauf, gleichbleibende Bezugspersonen und einen vertrauten Umfeld. Veränderungen bedeuten Stress und darauf reagieren viele Katzen mit bisweilen unangenehmen Verhaltensänderungen.

Es gibt viele Umstände, die für eine Katze Stress bedeuten: Aufdringlicher Besuch ist ein Beispiel. Viele Katzen betrachten es als überaus lästig, von unbekannten Personen angefasst zu werden und reagieren teilweise recht aggressiv, wenn neugieriger Besuch die Hände in den Katzenkorb reckt.

Als Katzenhalter sollte man darauf achten, dass die Privatsphäre der Katze respektiert wird.
Sucht die Katze von selbst den Kontakt zu den Gästen, ist alles in Ordnung, zieht sie sich jedoch zurück, sollte man das akzeptieren und die Katze in Ruhe lassen.

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Neue Bezugspersonen haben es schwer:
Auch ein neuer Lebenspartner des Katzenhalters kann aus Katzensicht unter die Rubrik "unerwünschter Besuch" fallen.
Nicht selten reagieren Katzen äußerst abweisend, sobald sich eine relativ unbekannte Person im Katzenrevier breit macht.

Vielleicht trauert die Katze dem "verstoßenen" Zweibeiner nach, vielleicht weckt "der oder die Neue" auch einfach die Eifersucht im Katzenherz.
Auf jeden Fall ist Diplomatie gefordert, die Katze muss sich schrittweise an die neue Bezugsperson gewöhnen und u.U. wird sie sich damit Zeit lassen.
Anfangs kann es durchaus zu kleinen Übergriffen und anderen Antipathie Bekundungen kommen. Geduld und Nachsicht helfen, mit solch einer brenzligen Situation klarzukommen.

Der neue Mensch kann versuchen, das Katzenherz mit Hilfe von Leckerchen, gutem Zureden und freundlichen Aufforderungen zum Spielen zu gewinnen.
Er sollte sich davor hüten, ebenfalls eine Antipathie aufzubauen, da solch eine Reaktion ein harmonisches Miteinander von vorneherein unmöglich macht.

Wer glaubt, die Zuneigung des Stubentigers sei nicht so wichtig, sollte daran denken, dass der Haussegen auch vom Befinden des Haustieres abhängt.

Katzenkenner legen Wert auf die Menschenkenntnis ihres schnurrenden Tigers und wenn es zwischen der Katze und dem neuen Lebenspartner kriselt, ist das kein gutes Omen...

Umzug:
Ein Umzug ist eine tiefgreifende Veränderung für jede Katze. Ihr altes Revier löst sich von einem Tag auf den anderen in Luft auf, plötzlich ist alles neu und unbekannt.
Umziehen bedeutet Stress und es kann eine ganze Weile lang dauern, bis sich die Katze an die neuen vier Wände gewöhnt hat.

In der Zeit der Eingewöhnung sollte man sehr nachsichtig sein, eine Katze ist unter Umständen stark verunsichert und reagiert eventuell aggressiv, wenn man ihr zu nahe kommt. Sie braucht etwas Zeit, um sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen.
Sobald sie sich eingelebt  hat, wird sie ihre ursprüngliche Ausgeglichenheit zurückerlangen.

Der Tagesrhythmus:
Aggressives Verhalten kann auch durch einen veränderten Tagesrhythmus provoziert werden.
War es eine Katze bislang gewöhnt, dass ihre Bezugsperson zu Hause arbeitet, wird sie es nur schwer akzeptieren, wenn der geschätzte Mensch plötzlich überwiegend auswärts unterwegs ist.

Die Katze wird sich einsam und versetzt fühlen, sie kann nicht verstehen, warum ihr Mensch auf einmal nicht mehr da ist und kurzerhand das Revier im Stich lässt.

Solche Situationen gehen häufig mit dem Auftreten von Unsauberkeit und Aggressionen einher.
Die Aggressionen können sich sowohl gegen Gegenstände als auch gegen den Katzenhalter selbst richten.
Sensible Katzen reagieren manchmal auch mit Verhaltensstörungen, die bereits als Selbstaggression gewertet werden können: Permanentes Belecken bestimmter Körperstellen gehört dazu, betroffene Katzen lecken solange, bis offene Wunden entstehen.

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Krankheit:
Verhält sich eine Katze plötzlich aggressiv, ohne dass ein ersichtlicher Grund für ihr offensives Verhalten zu finden ist, sollte man ihren Gesundheitszustand überprüfen.
Es ist möglich, dass sie sich unwohl fühlt oder sogar Schmerzen hat, Erkrankungen führen oft  zu Verhaltensänderungen und können auch zu aggressiven Reaktionen gegenüber dem Katzenhalter führen.

Futterverweigerung, ein schlechter Fellzustand, Mattigkeit, und eine veränderte Kotkonsistenz sind häufig Anzeichen für eine Erkrankung.
Sind diese Symptome bei einer Katze zu beobachten, ist es höchstwahrscheinlich, dass ihr aggressives Verhalten Krankheitsbedingt ist.
Ein Besuch beim Tierarzt ist daher angebracht!

Wie geht man einer aggressiven Katze um?
Geduld und Verständnis sind gefragt, wenn die Katze „garstig“ ist.
Zwangsmaßnahmen sind völlig ungeeignet und würden die Aggressionsbereitschaft nur noch weiter fördern.
Man sollte überlegen, in welchen Situationen die Katze aggressiv reagiert und versuchen, diese riskanten Situationen zu entschärfen.

Möchte die Katze beispielsweise nicht gestreichelt werden, so hat man das eben zu akzeptieren. Treten Aggressionen bei der Fellpflege auf, gestaltet sich die Lage etwas schwieriger: Langhaarige Katzen sind häufig auf menschliche Mithilfe angewiesen, wenn es um die Körperpflege geht.
Umso schlimmer ist es, wenn sich die Katze aus irgendwelchen Gründen weigert, sich der Prozedur zu unterziehen.
In  extremen Fällen endet die Bürsten Aversion mit einer Radikalschur unter Vollnarkose.

Fährt die Katze  beim Bürsten und Kämmen böswillig die scharfen Krallen aus, hat das einen bestimmten Grund?
Vielleicht ist die Bürste ungeeignet oder der Kamm zu spitz? Vielleicht bürsten wir zu grob?

Oft liegt die Ursache allerdings viel weiter zurück, Katzen sollten so früh wie möglich an regelmäßiges Bürsten und Kämmen gewöhnt werden.
Wurde diese Erfahrung während der ersten Prägungsphase versäumt, hat es der zukünftige Besitzer schwer.
Bürstenscheue Katzen sind nämlich sehr hartnäckig und entwickeln sich nur in den wenigsten Fällen zu echten Freunden der Pflegestunde.

Da bestimmte Langhaar Rassen nun einmal auf regelmäßiges Bürsten angewiesen sind, kommt man nicht umhin, ab und zu gegen den Willen der Katze zu handeln.
Ruhiges Zureden, sanftes einfühlsames Bürsten, Streicheln  und das Belohnen mit einem Leckerbissen können widerspenstigen Katzen die verhasste Pflege Session zumindest etwas versüßen.

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Beugen Sie Aggressionen vor!
Aggressives Verhalten gegenüber Menschen ist einer der Hauptgründe, der Katzenhalter oft dazu veranlasst, sich von ihrem Tier zu trennen.
Viele fühlen sich durch eine solche Situation überfordert und haben Angst, dass unbeteiligte Dritte oder sogar kleine Kinder zu Schaden kommen könnten.

Der Kleinanzeigenteil der Zeitungen ist voll von Anzeigen, die erwachsene Katzen anpreisen. Andeutungen/Anzeigen wie "Molly mag keine anderen Haustiere", "Miezi  sollte nicht zu kleinen Kindern" oder "Leon ist etwas zickig", lassen tief blicken.

Auch ein Besuch im Tierheim bestätigt, dass aggressive Katzen oft kurzerhand ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben werden.
Viele der Katzen sind völlig verunsichert und fauchen bereits, wenn man sich ihrem vergitterten Übergangsheim nähert.

Die Tierheime leiden unter der Situation: Aggressive Schwierige Katzen sind schwer vermittelbar.

Dabei hat aggressives Verhalten gegenüber Menschen stets eine Ursache und ist somit weitgehend vorzubeugen!
Wer bei der Auswahl seiner Katze gezielt vorgeht, seiner Katze einen artgerechten Lebensraum einrichtet, ihm katzengerechte Zuwendung und Pflege angedeihen lässt, wird in den seltensten Fällen Probleme mit seinem Stubentiger bekommen.


Aggressionsformen bei Katzen:

Spielaggression:
Diese Aggressionsform tritt gehäuft bei Jungtieren auf.
Anzeichen sind: Angelegte Ohren, Schwanzschlagen und Ausfahren der Krallen.
Kitten müssen lernen, dass es Grenzen gibt, ansonsten kann Spielaggression übertrieben werden und zu Verletzungen führen.

Angstaggression:
Fliehen oder Kämpfen gehören zum Alltag aller freilebenden Tiere, die Angstaggression ist eine Reaktion auf eine gefährliche Situation.
Tritt Angstaggression auf, hat die Katze keine Möglichkeit, der Situation auszuweichen (vielleicht wird sie in die Enge getrieben).
Eindeutige Anzeichen sind: Angelegte Ohren, eine zusammengekauerte Körperhaltung und ein eingezogener Kopf. Wird die betroffene Katze weiterhin durch den Aggressor belästigt, wird sie mit ihren Vorderpfoten nach ihm schlagen und versuchen, ihn zu umklammern, um zusätzlich die Zähne zum Einsatz zu bringen.

Beuteaggression:
Die Beuteaggression ist auf den Jagdtrieb der Katze zurückzuführen.
Anpirschen, Auflauern und blitzschnelles Zuschlagen sind typische Verhaltensweisen. Im Alltag muss sich Beuteaggression übrigens nicht gegen ein echtes Beutetier richten: Menschliche Füße, Spielzeuge und Artgenossen können den gleichen Reiz ausüben

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