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BindehautentzÜndung (Konjunktivitis): augen

Als Reaktion auf störende Partikel  im Auge, tritt das Abwehrsystem (Immunsystem) der Katze in Gang.
Es bekämpft die Fremdstoffe, wodurch es zur  Schwellung, Rötung, und Eiterbildung am Auge kommen kann.

Ein Tierarzt erkennt eine Bindehautentzündung  anhand der typischen Symptome, u.a. entnimmt er einen Augenabstrich, um die Ursache festzustellen.
Je nach Auslöser werden Augentropfen oder Salben verordnet.


Was sind die Ursachen einer Bindehautentzündung?
In den meisten Fällen sind Infektionen der Augen mit Krankheitserregern die Ursache.
Dieses können zum Beispiel  Viren, Bakterien  oder Pilze sein.
Infektionen wie Katzenschnupfen oder Influenza A Virusinfekte  gehen in der Regel auch mit einer Bindehaut Entzündung einher.

In den meisten Fällen sind mehrere Krankheitskeime beteiligt (sogenannte Mischinfektion).

Seltener reizen Zugluft oder Fremdkörper, wie Staub oder kleine Pflanzenpartikel die Bindehaut, und führen dadurch zu einer Bindehautentzündung.
Eine Bindehautentzündung kann in sehr seltenen Fällen auch das Symptom einer Allergie sein.


Wie äußert sich eine Bindehautentzündung?
Typischerweise sind die Augen einer Katze  gerötet, manchmal auch geschwollen.
Bei einer starken Schwellung der Bindehaut ist dann vom Augapfel des  betroffenen Auges kaum zu sehen.
Die Tränenstraßen seitlich der Nase weisen auf Augenausfluss bei  Katzen hin.

Der Ausfluss  kann zunächst klar und wässrig, später auch schleimig oder bei bakterieller Besiedlung auch eitrig sein, in manchen  Fällen kneift die Katze die Augen auch stärker zusammen.

Katzen, die von einer Bindehautentzündung betroffen sind, streichen sich meist öfters mit der Pfote über das entzündete Auge.


Wie wird eine Bindehautentzündung diagnostiziert?
Um eine Diagnose  zu stellen, untersucht der Tierarzt beide Augen eingehend.
Kann er Fremdkörper im Auge als Verursacher einer  Bindehautentzündung ausschließen, entnimmt er mithilfe eines sterilen Wattetupfers einen Abstrich beider  Augen.
Eine Laboruntersuchung  kann dann bestimmen, ob und welche Erreger die Bindehautentzündung hervorgerufen haben. Meistens  beteiligen sich mehrere Erreger an daran, eine sogenannte Mischinfektion

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Wie kann eine Bindehautentzündung behandelt werden?
Im Allgemeinen  lässt sich eine Bindehautentzündung gut mit Augentropfen oder Augensalben behandeln.

Diese enthalten  je nach verursachendem Erreger,  Antibiotika oder sogenannte Anti Viren Mittel (Virustatika), welche die jeweiligen Krankheitsauslöser abtöten beziehungsweise die weitere Verbreitung unterdrücken soll.
Meistens sind auch entzündungshemmende Wirkstoffe wie Kortison enthalten, diese sorgen dafür, dass Beschwerden wie Schwellung  und Rötung abklingen.

Die Präparate sind nach Tierärztlicher Anleitung am Auge der Katze aufzubringen.


Wie ist die Prognose einer Bindehautentzündung?
Die Prognose einer  ist meistens  gut, ist z.B. Zugluft der Auslöser,  klingen die Beschwerden meist von selbst wieder ab.
Auch Bindehautentzündungen durch Krankheitserreger können manchmal von alleine wieder abheilen.

Bleibt jedoch eine  Rötung und Schwellung  bestehen, ist ein Besuch beim Tierarzt wichtig, mit einer rechtzeitigen Behandlung ist die Prognose in der Regel gut.

Bei jungen Katzen mit einer Bindehautentzündung kann es durch Erreger wie Herpes Viren oder Calici Viren (z.B. bei Katzenschnupfen) sowie Chlamydien zu Komplikationen mit ernsthaften Folgeschäden kommen.


Kann  man einer Bindehautentzündung vorbeugen?
Einer Bindehautentzündung  bei einer Katze kann man schwer vorbeugen.
Um jedoch zu vermeiden, dass sich die Beschwerden noch  verstärken und die Entzündung ausweitet, sollte man mit der Katze zu einem Tierarzt gehen.

Dies ist besonders wichtig, wenn die Rötung nicht von selbst abklingt, sich die Beschwerden verstärken und/oder der Tränenfluss auffällig eitrig ist.

Es ist auch wichtig, an die Therapievorschläge des Tierarztes zu halten. So lässt sich zwar nicht einer Bindehautentzündung vorbeugen, jedoch die Heilung fördern.


Muss eine Katze mit Bindehautentzündung zum Tierarzt?
Nicht jede leichte Rötung der Bindehaut  erfordert einen Tierarzt Besuch.
Sind die Augen der Katze nur sehr leicht gereizt, gehen die Symptome meistens von selbst zurück.

Beobachtet man jedoch eine anhaltende Rötung der Bindehaut und starken Tränenfluss, empfiehlt es sich, mit der Katze einen Tierarzt aufzusuchen, nur  dadurch lässt sich eine  Bindehautentzündung gezielt behandeln und die Beschwerden lindern.
So  lassen sich meistens auch  Komplikationen vermeiden.

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