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erste hilfe fÜr katzen:

Auch Katzen können sich verletzen und müssen im Notfall versorgt werden, bis ein Tierarzt erreichbar ist.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, einen Erste Hilfe-Koffer für die Katze parat zu haben.
Ein Erste Hilfe-Koffer, wie wir ihn im Normalfall im Haus oder doch zumindest im Auto haben, enthält bereits vieles, das auch für die Katze im Notfall sinnvoll ist, z. B. Verbandsmaterial. Allerdings benötigt man für die Katze noch einige zusätzliche Dinge, weshalb es sinnvoll ist, den eigenen Erste Hilfe-Kasten entweder zu ergänzen oder einen zweiten für die Tiere bereitzustellen.

Was gehört hinein?

Verbandsmaterial:
* Mullbinden in verschiedenen Breiten
* Gazetupfer in unterschiedlichen Ausführungen
* Verbandswatte
* Heftpflasterspule
* Rollenwatte
* Krepppapierbinden
* Selbsthaftende Fixierbinden

Werkzeuge:
* Pinzette
* Zeckenzange
* Gebogene Schere mit abgerundeter Spitze
* Kleine Stabtaschenlampe
* Digitales Fieberthermometer
* Hilfsmittel zum Abbinden ( z.B. Gummistaubinde, Gummischlauch)
* Holzspatel
* Plastikspritzen zum Eingeben von Medikamenten

Tropfen, Lösungen etc.:
* Mildes Desinfektionsmittel (z. B. Wasserstoffsuperperoxid 3 %)
* Notfalltropfen, Rescuetropfen
* Antiseptische Salbe
* Sterile Flüssigkeit zur Augenspülung und Wundreinigung ( Sterilisiertes Wasser )

Weiterhin sinnvoll:
* Cold und/oder Hotpack
* Wärmflasche für Tiere
* Plastikbeutel
* Lederhandschuhe
* Einmalhandschuhe
* Rettungsfolie
* Wolldecke
* Küchentücher / Kosmetiktücher

Nich zu vergessen:
* Telefonnummer des Tierarztes und der nächsten Tierklinik
* Erste Hilfe-Anleitung

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Was ist zu tun?

Blutende Wunden
Säubern Sie die Wunde und legen Sie vorsichtig Zellstoff oder Papiertaschentücher auf die Wunde und umwickeln sie diese dann mit einem Tuch, einem Strumpf oder eine Krawatte.
Der Notverband muss fest anliegen, damit die Blutung gestoppt werden kann.

Knochenbrüche
Lagern Sie Ihre verletze Katze möglichst so, dass die verletze Stelle nicht belastet wird.
Nehmen Sie keine weiteren Selbstbehandlungen vor, sondern wärmen Sie die Katze mit einer Decke und bringen Sie sie sofort zur Behandlung zum Tierarzt oder in eine Tierklinik.

Vergiftungen
Häufige Vergiftungssymptome sind: Speicheln, Erbrechen, Krämpfe und Kollaps. Bringen Sie das Tier sofort zum Tierarzt und nehmen Sie den Giftstoff wenn möglich (Verpackung, Beipackzettel oder die Pflanze) mit zum Tierarzt, wenn Sie die Ursache kennen.

Verbrennungen
Betupfen Sie die Verbrannte Hautpartie vorsichtig mit kaltem Wasser oder einem Eiswürfel, den Sie vorher mit einem Tuch umwickelt haben.
Decken Sie großflächige Verbrennungen mit einem Tuch oder Verband ab.
Besteht größere Gefahr, dann suchen Sie den Tierarzt zur Weiterbehandlung auf.

Wespenstiche
Entfernen Sie den Stachel vorsichtig und kühlen Sie die Stelle mit kaltem Wasser oder einem Eisbeutel. Bei Stichen im Mund - und Rachenraum sofort zum Tierarzt. Es besteht Erstickungsgefahr!!!!

Bissverletzungen
Bisse von Artgenossen und Hunden sehen manchmal gar nicht so schlimm aus, wie sie sind.
Sie können jedoch sehr tief ins Fleisch reichen und Eitrige Abszesse verursachen.
Bringen Sie die Katze im Zweifelsfall bitte zum Tierarzt, damit Sie behandelt werden kann.

Fremdkörper im Rachen / Hals
Umfassen Sie den Kopf der Katze ganz vorsichtig von hinten, und drücken Sie auf die Mundwinkel, damit die Katze das Maul öffnet.
Entfernen Sie den Fremdkörper vorsichtig mit einer Pinzette. Sollten Sie das verschluckte Teil nicht zu fassen bekommen, dann gehen Sie sofort zum Tierarzt.
Keinesfalls warten, bis das Tier den Fremdkörper evtl. verschluckt, es besteht Erstickungsgefahr!

Bewusstlosigkeit
Legen Sie die bewusstlose Katze ausgestreckt auf die rechte Körperseite.
Öffnen Sie den Mund und ziehen Sie die Zunge vorsichtig ein wenig heraus und machen Sie die Atemwege frei (Erbrochenes, Schleim usw.…)

Schock
Symptome eines Schocks: Flache Atmung, blasse Schleimhäute, kalte pfoten und oft apathisches Verhalten.
Bringen Sie den Körper der Katze in Seitenlage, und sorgen Sie für freie Atmung und Frischluft.
Dabei die Katze warmhalten und vor Unterkühlung schützen. (Decke)

Panik
Symptome eines Panikanfalls: Unberechenbares und zum Teil auch sehr agressives Verhalten der Katze.
Wickeln Sie die Katze, wenn es möglich ist, in ein Tuch, um sich selber und die Katze vor Verletzungen zu schützen, die sie sich im Panikanfall zufügen kann.
Beruhigen Sie die Katze, durch leises beruhigendes Zureden.

Sturzverletzungen
Neben Knochenbrüchen und Prellungen kann sich eine Katze beim Sturz auch nach außen nicht sichtbare Verletzungen zufügen.
Sollte sich Ihre Katze also kränkelnd verhalten oder schmerzhaft mauzen, dann lassen Sie sie beim Tierarzt auf innere Verletzungen untersuchen.

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