MOXIES HOMEPAGE

futterallergie-unVertrÄglichkeit

Immer mehr Katzen reagieren auf Futtermittel mit Juckreiz, Magen-Darm-Problemen und anderen Beschwerden. Jedoch ist längst nicht jede Reaktion auf ein Futtermittel bzw. einen Bestandteil davon, auch eine Futtermittelallergie.

Symptome:

- Häufiges Erbrechen, das sich erst nach Futterumstellung bessert
- Durchfälle, die sich zunächst nach Futterumstellung bessern
- Juckreiz mit schuppiger Haut und Haarausfall
- Gelegentlich schlechter Appetit und Antriebsarmut
- Blähungen
- Entzündungen der Haut
- Gelegentlich Symptome des Heuschnupfens: gerötete Augen, Schnupfen, Niesen und Husten.

Die angeführten Symptome passen zu einer Reihe von Erkrankungen, eine Diagnose kann und sollte
nur der Tierarzt stellen!


Worin besteht der Unterschied?

Eine Allergie (Hypersensibilität) hat immer eine immunologische Ursache, d. h. das Immunsystem
reagiert auf den Verzehr eines bestimmten Nahrungsmittelallergens anormal oder übertrieben.

Eine Futtermittelunverträglichkeit hat keine immunologische Ursache, sondern bezeichnet alle
anormalen physiologischen Reaktionen auf den Verzehr eines Futtermittels oder Zusatzes, die keine
immunologische Ursache haben.

Wie unterscheidet man Unverträglichkeit und Allergie?

Es herrscht häufig die Annahme, eine Allergie würde immer mit Hautsymptomen einhergehen und eine
Unverträglichkeit immer mit Magen-Darm-Problemen, das ist so nicht richtig.

In der Praxis sieht es so aus, dass sowohl bei einer Unverträglichkeit als auch bei einer Allergie sowohl
Juckreiz und andere Probleme der Haut, als auch Magen-Darm-Beschwerden vorkommen können.
So zeigen etwa 30 Prozent der Katzen mit einer Futtermittelunverträglichkeit auch Hautsymptome.

Der Tierarzt kann zusätzliche Untersuchungen anordnen, z. B. Kot- oder Blutuntersuchungen.

In der Praxis ist daher kaum zu sehen, ob es sich um eine Unverträglichkeit oder eine Allergie handelt,
ein Grund, warum oft beides vereinfachend als Futtermittelallergie bezeichnet wird.


Behandlung:

Die beste Behandlung einer durch Futtermittel verursachten Allergie oder Unverträglichkeit, ist es, dass
betreffende Allergen zu finden und zu vermeiden.

Hierbei unterscheidet sich die Vorgehensweise nicht voneinander.
In beiden Fällen kann eine Ausschlussdiät sinnvoll sein. Auch wenn diese sehr Zeitaufwendig ist, sie
sollte auf jedem Fall konsequent (keine Leckerchen) durchgeführt werden.

Für Allergiker kann auch eine Fütterung mit Fertigfuttermitteln empfohlen werden.
Es stehen hierzu unterschiedliche Diäten zur Verfügung, bei denen Stoffe ausgeschlossen wurden, die
häufig als Ursache für allergische Überempfindlichkeitsreaktionen identifiziert werden konnten.
Für sehr starke Allergiker sind spezielle Fertigdiäten entwickelt worden, bei denen sämtliche
eiweißhaltigen Stoffe in ihre Aminosäuren (Eiweißbausteine) gespalten wurden, damit das
Abwehrsystem diese nicht mehr als fremd erkennen.

Produkte, die öfter eine Futtermittelunverträglichkeit hervorrufen sind:

Futter:
Rindfleisch, Milchprodukte, Fisch und Soja.

Parasiten:
Ausscheidungen von Futtermilben und Bakterien sowie Pilzsporen, bei schlechter Lagerung von
Trockenfutter.

Chemikalien:
Geschmacksverstärker und künstliche Aromastoffe, Farbstoffe und Medikamente.

Alter:
Eine Futtermittelunverträglichkeit kommt deutlich häufiger bei jungen als bei alten Katzen vor, bleibt aber
bis ins hohe Alter bestehen, dann oft mit milderem Verlauf.

Rassen:
Einige Rassen entwickeln häufiger Futtermittelallergien als andere, hierzu zählen vor allem Siamkatzen.


kugel Nach Oben



taze Katzenfreunde tatze-links