MOXIES HOMEPAGE

Kastration:

Kastration ist ein wichtiger Schritt zum Katzenschutz/Tierschutz!

Millionen unerwünschter Katzen werden jedes Jahr geboren.
Viele Streunen umher, verhungern, sterben elendig an Krankheiten, werden überfahren, erschossen, mißhandelt, für Versuchslabore mißbraucht!

Die Überlebenden werden sehr schnell geschlechtsreif und gebären selber 5 oder 6 Kätzchen.
So beginnt ein Teufelskreis!

Alle, die ihr Tier nicht kastrieren lassen, machen sich mitschuldig an dem Elend der Katzen, denn der Nachwuchs einer Katze kann nach 10 Jahren über 80 Millionen Tiere betragen!

pyramide

 

Viele Katzenhalter sind nicht ausreichend über die Notwendigkeit der Kastration von Katze und Kater informiert oder möchten davon nichts Hören!
Es herrscht immer noch die Meinung: Katzen sollten mindestens einmal Junge bekommen, es ist ein Eingriff in die Natur der Katzen, es finden sich schon Abnehmer für den Nachwuchs usw. .

Katzen und Kater sollten aus Tierschutz Gründen grundsätzlich nur noch kastriert werden.
Dabei werden die Eierstöcke bzw. Hoden entfernt.
Bei einer Sterilisation, werden nur Eileiter bzw. Samenstrang durchtrennt.

Aus tiermedizinischer Sicht gibt es keinen vernünftigen Grund, sein Tier nicht Kastrieren zu lassen.

Eine Kastration ist auch nicht gegen die Natur.
Gegen die Natur ist es, daß jedes Jahr ca. 260.000 Katzen von Jägern erschossen, über 300.000 Katzen im Strassenverkehr verunglücken (alleine in Deutschland), gegen die Natur ist es, das Menschen sich aus Gleichgültigkeit nicht um ihre Tiere kümmern, gegen die Natur ist es wenn Tiere verhungern....

Es werden leider auch Tausende Katzen von ihren Halter/innen getötet oder ausgesetzt.

Jeder der Katzen verantwortungsvoll halten will, muss sie kastrieren lassen!

Das gilt für Katze und Kater.

obenn

Was ist Kastration?
Wann Kastrieren?
Was ist Frühkastration?
Warum Frühkastration?


Was ist Kastration?
Die Kastration ist die chirurgische Entfernung der Keimdrüsen.
Geschlechtsspezifisch ist von der "Ovarektomie", also der Entfernung der Eierstöcke beim weiblichen Tier und der "Orchiektomie", der Entfernung der Hoden beim männlichen Tier, zu sprechen.

Frühkastration bezeichnet die Kastration bei jungen, geschlechtlich nicht ausgereiften Katzen.
Dabei kann es sich um die Kastration im Absetzalter, also mit 8-14 Wochen, oder um die Kastration vor dem Einsetzen der Geschlechtsreife handeln.
Die Geschlechtsreife  bei der Katze variiert von Tier zu Tier, sie  ist ebenfalls abhängig von der Rasse und Geschlecht.
Bei der Katze beginnt die Geschlechtsreife etwa  im Alter von 4-7 Monaten, beim Kater im Alter von etwa 6-8 Monaten.

Wann Kastrieren?
Die Frage nach dem "optimalen Zeitpunkt" für die Durchführung der Kastration als Maßnahme zur Empfängnisverhütung entfacht selbst unter Tierärzten immer wieder rege Diskussionen:
Es geht dabei um die Frage, ob es günstiger ist, Katzen vor oder nach Erreichen der Geschlechtsreife zu kastrieren.

Was ist Frühkastration?
Frühkastration bezeichnet die Kastration bei jungen, geschlechtlich nicht ausgereiften Katzen.
Dabei kann es sich um die Kastration im Absetzalter, also mit 8-14 Wochen, oder um die Kastration vor dem Einsetzen der Geschlechtsreife handeln.
Die Geschlechtsreife  bei der Katze variiert von Tier zu Tier, sie  ist ebenfalls abhängig von der Rasse und Geschlecht.
Bei der Katze beginnt die Geschlechtsreife etwa  im Alter von 4-8 Monaten, beim Kater im Alter von etwa 6-8 Monaten.

Warum Frühkastration?
In den letzten Jahren steigt ständig die Zahl der streunenden oder verwilderten Katzen, nicht gewollter Nachwuchs aus Privathaushalten werden in Tierheimen als "Fundiere" abgeliefert.

Diese Katzen machen etwa 70% der in Tierheimen eingelieferten Katzen aus:
So kann es nicht weiter gehen.....

Die Argumente für und gegen die Kastration vor der Geschlechtsreife beziehen sich in erster Linie auf mögliche Folgeschäden.
Auch emotionale Einwände und ethische Bedenken spielen eine Rolle.
Seit Jahren steigt die Anzahl der Jungkatzen in Tierheimen und Tierschutzvereinen, das Leid und die Vermehrung der verwilderten Katzen wird immer größer.
Gerade in den USA wird sehr stark an der Kastration bei Jungkatzen geforscht, dort wird bereits im Babyalter (ab 8 Wochen kastriert).
Dieses ist die einzige Möglichkeit um ungewollten Nachwuchs zu verhindern. Alleine in den USA erhalten jährlich etwa 20 Millionen ungewollte Hunde und Katzen „Euthanasie“

Man muss den entgegen wirken, daraus resultiert die Beschreitung immer neuer Wege der Empfängnisverhütung.

Hier zeichnen sich Entwicklungen ab, die Frühkastration/Kastration als einzige Methode zur sicheren und dauerhaften Unfruchtbarmachung in den Vordergrund rücken, um einer Überbevölkerung von Katzen wirksam vorzubeugen oder entgegenzuwirken.

Die Kastration von freilebenden Katzen und auch all derer, die einen Besitzer haben, stellt  die einzige Möglichkeit dar, das Anwachsen der Katzenpopulationen und die damit verbundene Verelendung der Tiere zu verhindern.

Vor diesem Hintergrund kann die auch die Frühkastration als aktive Maßnahme des Tierschutzes angesehen werden.


Körperliche Entwicklung bei Frühkastrationen:

Effekte der Kastration von Kitten im Absetzalter wurden bisher nur bis zu einem Lebensalter von 60 Monaten durch Studien überprüft.
Welche Folgen diese Form der Frühkastration im weiteren Leben hat, ist bisher nicht hinreichend bekannt.

Die Narkose und der chirurgische Eingriff an sich stellen für Kitten kein erhöhtes Risiko dar.
Eine Folge der Frühkastration ist, dass sich die Wachstumsfugen der Knochen später als normal schließen, d.h.die Tiere werden infolgedessen größer.
Kastrationsbedingt ist die Stoffwechselaktivität verringert, so dass es zu einer nachweislich erhöhten Zunahme des Körperfetts und damit des Körpergewichts kommt.

Unabhängig vom Zeitpunkt der Frühkastration fallen eine Verringerung der Aggressivität untereinander und eine vermehrte Anschmiegsamkeit gegenüber dem Katzenpersonal  auf.

Mit 7 Wochen oder 7 Monaten kastrierte Kater weisen im Alter von 22 Monaten ähnliche Harnröhrendurchmesser auf wie nicht kastrierte Kater.
Dieser Punkt ist ein wichtiger Gesichtspunkt  im Hinblick auf Harngriesbildung /Harnsteinbildung bei Katern. Dasselbe gilt für den Harnröhrendurchmesser weiblicher Katzen, die im Alter von 22 Monaten nach Kastration im Kittenalter deutlich geringer ist als bei nicht kastrierten Tieren.

Unerwünschte Folgen der Kastration, auch im späteren Lebensalter, sind insbesondere bei langhaarigen Rassen sind qualitative Fellveränderungen.

Die Gesamtbeurteilung:  
Frühkastration/Kastration von Katzen/Katern verursacht keine unmittelbaren Schäden, das Erscheinungsbild, das Verhalten und möglicherweise auch einzelne Organfunktionen im späteren Alter können von denen geschlechtlich intakter Tiere abweichen.
Das ist jedoch nicht von einer Kastrationen, sondern von vielen Faktoren abhängig.

Fazit:
Nach Abwägung aller Faktoren lässt sich sagen, dass die Frühkastration nach dem heutigen Kenntnisstand die einzige effektive Maßnahme ist, um der Zunahme von unerwünschten Katzen und den daraus für die Tiere entstehenden Schmerzen, Leiden und Schäden dauerhaft entgegen zu wirken.

kugel Nach Oben

 



taze Katzenfreunde tatze-links