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Katze beisst und Kratzt:

Einige Katzenhalter werden sich mit den folgenden Sätzen identifizieren können:
Deine Katze kommt angemauzt, streift dir sanft um die Beine und schaut erwartungsvoll zu dir hoch….

Gerührt von so viel Zuneigung, die dir deine Katze entgegenbringt, setzt du sie dir auf den Schoß und schmust mit ihr.
Sie reibt sich an dir, gibt Köpfchen, schnurrt und schmust entzückt bis sie dir, ganz plötzlich und ohne Vorwarnung, in die Hand beißt und, je nach Lust und Laune, auch noch mit ihren Krallen traktiert.

Du bist nun vollkommen verwirrt, schließlich hast du deine Katze ja nur gestreichelt und ihr nichts Böses getan. Du hast sie doch mit Streicheleinheiten verwöhnt…Warum, fragt man sich, beißt sie mich?

Fälle wie dieser, kommen vor allem bei Katzenhaltern jüngerer öfter Katzen vor.
Dass eine Katze beim Schmusen plötzlich beißt, kann verschiedene Gründe haben,auf die man verschieden reagieren sollte.

Junge Katzen kennen die Grenzen noch nicht:
Der schnelle Wechsel von Schmusen und Kuscheln zum wilden Spiel ist etwas, was Katzenjunge ständig untereinander praktizieren.
Katzen selbst, auch die jüngeren Exemplare, spüren die spielerischen Bisse und die Tatzen Schläge durch ihr dickes Fell oft nicht.

Daher ist einer Katze vielleicht gar nicht bewusst, dass sie einem weh tut.
Katzen, die in die Hand aus Übermut beißen, tun dies mit meistens aufgestellten Ohren, weit geöffneten Augen und einer kampflustigen Körperhaltung.
Sie werden auch nicht nur einmal beißen und dann wegsehen, sondern beißen und die Hand mit ihren Vorderpfoten umklammern während sie mit ihren Hinterpfoten gegen deine Hand treten.

Durch Abschütteln wird eine junge Katze sich nicht abgewiesen fühlen, sondern, im Gegenteil, weiter spielen wollen.

Man kann hier auf mehrere Arten versuchen, ihr das abzugewöhnen, wobei jedoch wichtig ist, dass man konsequent ist und die Katze nicht mehr in seine Hand beißen lässt.

Wichtig ist, wenn eine Katze beim Schmusen anfängt, in eine Hand zu beißen, die Hand bewegungslos und schlaff liegen lassen und auf keinen Fall gegen die Katze ankämpfen, weil das ihren Kampfgeist nur weiter anfacht.

Man kann probieren, der Katze in Katzensprache zu vermitteln, dass sie zu grob ist.
Das geht, indem man, sobald die Katze beißt, mit dem Mund nah an ihr Gesicht geht (zwischen 10 und 50 cm Abstand) und sie anfaucht, die Katze soll den Windstoß des Fauchens spüren.
Normalerweise ist eine Katze in so einem Fall total verwirrt und stellt ihr Beißen erst einmal ein.
Sollte sie weitermachen, einfach nochmal anfauchen, man kann dabei lauter und kräftiger sein als vorher.

Sollte das Gefauche jedoch selbst nach 5 mal keine Wirkung zeigen, kann man eine Katze leicht (!) in die Seite knuffen (während man fauchst) und sie vom Schoß vertreiben (indem man aufstehst).


Liebesbiss:
Ein Liebesbiss von einer Katze kommt in ganz besonderen Situationen vor.
Meistens zeigt eine Katze dieses Verhalten, wenn sie sich sehr wohl fühlt, das kann beim Streicheln und Schmusen vorkommen, aber auch wenn die Katze bei einem tretelt.
Sowohl Männliche als auch Weibliche Tiere, praktizieren den Liebesbiss.

Genau genommen ist dieser Liebesbiss gar kein richtiger Biss, sondern eher ein Kneifen mit den Zähnen. Die Katze zwickt Sie vorsichtig mit den Zähnen, wird aber niemals sehr fest dabei zubeißen. Der Liebesbiss ist, wie der Milchtritt auch, ein ganz normales Verhalten einer Katze..

Damit es Ihnen gelingt, das Verhalten wenigstens ein bisschen abzugewöhnen, müssen Sie immer gleich handeln, sobald die Katze damit anfängt.

Katze nach dem Beißen ignorieren:
Eine andere, sehr langwierige Methode ist die des Ignorierens.
Jedes Mal, wenn eine Katze beim Streicheln beißt, steht man kurzerhand auf, und ignoriert sie für die nächsten 20 Minuten.
Manche Katzen (vor allem die mit dem großen Selbstbewusstsein), sehen es nicht so eng, wenn ihr Mensch sie ignoriert und brauchen gut und gerne einen Monat, bis sie einsehen, dass das Ignorieren mit ihren Bissen zusammen hängt.

Katzen sind zwar schlauer als Hunde, jedoch auch sehr viel sturer, wenn es darum geht, etwas zu lernen. Man muss also konsequent sein und damit rechnen, dass eine Katze mindestens eine Woche braucht, um sich das spielerische Beißen abzugewöhnen.


Die Katze ist launisch:

Jede Katze ist anders, manche werden leichter und schneller sauer als andere,  genau wie es auch bei Menschen der Fall ist.

Solche Katzen beißen in eine Hand nicht, weil sie spielen möchten, sondern, weil es ihnen von einem Moment zum anderen zu viel „Geknuddel“ geworden ist.
Die Bisse launischer Katzen finden nur einmal (als Warnung an ihren „Streichler“),  mit leicht zurückgelegten Ohren und einer gespannten (manchmal bereuenden) Körperhaltung statt.
Die Katze will nicht weh tun, sondern nur sagen, dass man sie zu viel /zu stark gestreichelt hat
.
Diese Art des Beißens kann man einer Katze nicht abgewöhnen, da hier das "Fehlverhalten" (in den Augen einer Katze) nicht bei ihr liegt, sondern am Menschenverhalten.

Was man jedoch tun kann, um die Bisse zukünftig zu vermeiden, ist, die Katze besser kennen zu lernen, indem man ihre Körpersprache genau studiert und merkt, wann deine Katze erste Anzeichen von Gereiztheit zeigt.

Sobald die Schwanzspitze einer Katze anfängt zu zucken, sie ihre Ohren nervös verstellt, oder ihren Körper gänzlich anspannt, ist es Zeit, die Streicheleinheiten einzustellen.

Die Katze hat eine Verletzung (blauer Fleck, etc.):
Manchmal kann es vorkommen, dass sich eine Katzen stoßen und einen blauen Fleck bekommen, den wir Menschen unter ihrem Fell natürlich nicht sehen können.

Anzeichen dafür, dass eine Katze aus Schmerzen beißt, ist z.B. dass sie es normalerweise nie tut und nur mit einem Biss reagiert, wenn man eine bestimmte Stelle berührt.

Man sollte mit einer Katze zum Tierarzt, wenn sie einen auch noch aggressiv anmauzt, entkräftet und zerrupft wirkt.

Übrigens kann es auch sein, dass eine Katze ihre Krallen "irgendwo" schärfen möchte, ein Kratzbaum oder Kratzbrett  schafft in vielen Fällen Abhilfe, wobei die obigen Gründe weiterhin gültig bleiben.

 

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