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KÖrpersprache der Katzen:

Schwanz
Augen, Ohren, Gesicht, Mimik
Schnattern
Treteln (Trampeln)
Flehmen


Schwanz:

Schwanz peitscht von einer Seite zur anderen:
Die Katze ist verärgert, schnellt der Schwanz plötzlich hoch, greift die Katze unter Umständen im selben Moment an.

Schwanz hat Form eines Fragezeichens:              
Die Katze befindet sich in Spiellaune.

Hochgestreckter Schwanz:          
Zeigt meistens Freude, kann aber auch Wut bedeuten!

Katzenschwanz hängt normal herunter:              
Die Katze befindet sich in Normaler, ausgeglichener Stimmung.

Der Schwanz wird ruckartig hin- und her bewegt:    
Die Katze ist erregt, positiv oder negativ.

Schwanz nur an der Wurzel hochgezogen,Spitze zuckt erregt:
Die Katze befindet sich in Drohstellung.

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Augen, Ohren, Gesicht, Mimik:

Die Pupillen der Katze erweitern sich trotz Licht:
Die Katze ist erschrocken.

Die Augen sind halb geöffnet, die Ohren in Normalstellung:
Die Katze ist völlig entspannt.

Ganz eng anliegende Ohren, die Augen zu schmalen Sehschlitzen zusammengekniffen, das Maul zum Fauchen geöffnet:
Die Katze ist Kampfbereit.

Die Ohren sind leicht angelegt und nach hinten gestellt, die Pupillen minimal verengt:               
Die Katze ist angespannter Erwartungshaltung, irgendetwas macht sie nervös.

Die Ohrmuscheln sind nach vorn gedreht, die Augen sind weit geöffnet:
Die Katze zeigt höchste Aufmerksamkeit,mit derselben Ohrstellung geht die Katze auch zum Angriff über (der Körper zeigt dann allerdings die Drohhaltung).

Die Pupillen sind ganz groß:      
Die Katze befindet sich in einem Augenblick der Liebe, Wut oder auch Angst.

Fauchen und/oder  flach an den Kopf gepresste Ohren, die Pupillen sind jetzt stark verengt :
Die Katze wehrt in höchster Not einen Angreifer ab, sie versucht ihn mit diesem Audruck in die Flucht zu schlagen.

Stirnrunzeln:    
Die Katze drückt Verwunderung oder auch Missmut aus.

Ohren leicht nach hinten gelegt und Ohrmuscheln stark seitlich gedreht, die Augen zu leichten Schlitzen geformt:
Die Katze ist trotz Angst sofort zur Abwehr bereit. Sie überlegt, ob sie kämpfen oder besser flüchten soll.

Die Ohren sind hoch aufgestellt, die Augen blicken offen und selbstbewusst:
Jetzt ist die Katze bereit zu einem Reviergang, sie hätte aber sicher auch Lust zum Spielen.

Ohrmuscheln drehen sich leicht nach außen:
Irgendetwas erregt den Unmut der Katze.

Flach zur Seite gelegte Ohren:
Die Katze fühlt sich sehr unwohl, hat eventuell Angst und befindet sich in einer leichten Abwehrbereitschaft

Ein gestelltes und ein angelegtes Ohr:
Die Katze ist sehr unsicher, fühlt sich in ihrer Haut nicht wohl und kämpft noch um die richtige Entscheidung.

Die Katze spitzt die Ohren und öffnet die Augen weit:
Sie möchte spielen.

Die  Katze schaut jemanden  mit wohlwollendem Blick in die Augen und zwinkert:       
Ich mag Dich und vertraue Dir.

Die Katze hebt den Kopf hoch und zieht ihn dabei zurück:
Ihr Gegenüber ist ihr zu aufdringlich.

Die Katze schließt die Augen halb und dreht die Ohren leicht zur Seite: Sie genießt.

Die Katze stellt die Ohrmuscheln hoch, dreht sie nach hinten und verengt die Pupillen:
Sie warnt, sich vorsichtig ihr gegenüber zu verhalten.

Die Katze spitzt die Ohren und öffnet die Augen weit: Sie möchte spielen.

Die Katze legt die Ohren an, schließt die Augen halb und dreht den Kopf leicht zur Seite:
Die Katze gibt zu erkennen, dass sie ihrem gegenüber nichts tun möchte und erwartet von ihm das gleiche.

Die  Katze schaut jemanden  mit wohlwollendem Blick in die Augen und zwinkert:       
Ich mag Dich und vertraue Dir.

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Schnattern:
Wenn eine Katze ein für sie unerreichbares Beuteobjekt entdeckt (z.B. einen Vogel im Baum), beginnt sie durch schnelles Auf und Abbewegen des Kiefers mit den Zähnen zu klappern.
Es entsteht ein schnatterndes oder meckerndes Geräusch. Der Laut ist eine Art Übersprunghandlung. Die Katze führt automatisch Bewegungen wie beim Beutefang aus.

Schnattern ist eine völlig unbewusst und unwillkürlich ablaufende Handlung, die nur durch den Anblick des nahen Beutetieres ausgelöst wird.


Treteln (Trampeln) :
Beim Treteln (Trampeln) vollzieht die Katze leichte Trampelbewegungen mit gespreizten Pfoten, wobei die Krallen abwechselnd ein- und ausgefahren werden.
Kleine Katzenkinder treteln bei der Mutter und bearbeiten damit das Gesäuge, um den Milchfluss anzuregen.

Auch ältere Katzen treteln und suchen sich dafür auch ihre menschliche Bezugsperson aus.
Eine Katze tretelt in Situationen, in denen sie sich rundum wohl fühlt.
Es ist für den Menschen ein großer Liebesbeweis durch die Katze, dieser kann allerdings durch die Krallen schmerzhaft sein.

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Flehmen:
Die Katze sitzt regungslos da, der Kopf ist leicht erhoben, das Maul ist leicht geöffnet und die Mundwinkel ein bisschen zurückgezogen, die Nasenlöcher sind geweitet.

Der Gesichtsausdruck der Katze wirkt irgendwie "dumm", diese Mimik nennt man Flehmen.

Hat die Katze einen Geruch ganz besonderer Art aufgenommen, dann behält sie diesen Gesichtsausdruck mehrere Sekunden bei und verharrt fast regungslos.
Erst wenn die Wahrnehmung zu Ende ist, löst sich die starre Haltung wieder und sie leckt sich einmal kurz die Lippen.

Die Katze verfügt über ein zweites Geruchsorgan, das sogenannte "Jacobson´sche Organ".
Es liegt im Gaumenbereich und ist für die Geruchs- und auch Geschmacksaufnahme verantwortlich. Eine Katze flehmt dann, wenn sie Düfte wahrnimmt, die sie besonders erregen.
Die Grimasse hilft ihr, die Gerüche durch das Jacobson`sche Organ aufzunehmen und zu verarbeiten.

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