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Kommunikation Katze/Mensch:

Um sich mit Menschen zu verständigen, bedient sich eine Katze hauptsächlich der gleichen Kommunikationsmittel, die ein Katzenjunges gegenüber seiner Mutter verwendet, baut diese jedoch aus bzw. verfeinert sie.
Dadurch variieren Form und Bedeutung der Signale stark, und es kann vorkommen, dass nur der Halter bestimmte Signale seiner Katze versteht, ein anderer Mensch sie aber nicht zu deuten weiß, obwohl er Katzenerfahren ist.

Die Bedeutung des Schnurrens ist die gleiche wie zwischen Katzen untereinander, es soll beruhigen, manchmal auch beschwichtigen, sowie Zufriedenheit und Wohlbefinden ausdrücken.

Ebenso eindeutig ist das Fauchen, es heißt immer: "Lass das sein, zieh dich zurück, lass mich in Ruhe" Angelegte Ohren, sowie ein peitschender Schwanz und gesträubtes Fell sagen das Gleiche.

Wenn eine Katze ihren Menschen zu etwas animieren will, ist das meist am Tonfall zu erkennen: Das Maunzen klingt auffordernd bis fordernd, manchmal auch jammernd oder lockend.
Bei einigen Katzen geht der fordernde, mit offenem Maul hervorgebrachte Maunzton in ein mit geschlossenem Maul hervorgebrachtes "mmmrrrut" über, wenn die Katze ungeduldig wird oder meint, der Mensch habe endlich begriffen, was sie möchte.

Unterstrichen wird das Ganze häufig durch Begrüßungsgesten, die gezielt zur Überredung eingesetzt werden: Die Katze streicht ihrem Menschen um die Beine, richtet sich an ihm auf, stupst ihn mit dem Kopf an, reibt Stirn, Oberkopf, Wangen, Kinn, Lippen und Flanken an ihm und umschlingt zum Abschluss seine Beine mit dem Schwanz.
Da dabei fast alle Duftdrüsen der Katze zum Einsatz kommen, dient dieser Vorgang nebenbei auch dazu, einen Besitzanspruch zu verdeutlichen: "Das ist mein Mensch!"

Ein trillerndes "prrrrruit" ist meistens eine Begrüßung oder eine freundliche Aufforderung, der Katze zu folgen, gemischt mit Vorfreude.
Dieser Triller wird folgerichtig fast nur dann eingesetzt, wenn die Katze sicher ist, dass ihr Wunsch gleich erfüllt wird.
Begleitet wird er häufig von einem steil in die Höhe gestreckten, leicht zitternden oder an der Spitze umgebogenen Schwanz.

Ebenfalls freundliche, etwas nachdrücklichere Aufforderung oder Frage: "Was ist los?" ,"Was willst du?" , "Darf ich ...?" -, „Gibst du mir ...?",  ist das "stumme Miau", bei dem die Katze den Menschen direkt anschaut und das Maul öffnet wie beim Maunzen, ohne allerdings einen Ton von sich zu geben.

Redselige Katzen, (vor allem Orientalen), geraten regelrecht ins Erzählen, was sie damit jeweils ausdrücken wollen, wird meistens nur (und auch nicht immer) vom Halter der Katze verstanden.

Wirft sich eine Katze auf die Seite oder den Rücken und wälzt sich hin und her, blinzelt einen an und maunzt dabei evtl. mit lockendem Unterton, so ist das eine Aufforderung.
Mit dieser Gestik zeigt eine rollige Katze dem Kater ihre Bereitschaft zur Paarung.
Einem Menschen hingegen signalisiert sie damit Wohlbefinden und fordert zum Spiel oder zur Zärtlichkeit auf, allerdings nicht unbedingt zum Bauchkraulen!
Auch Katzen, die absolut nicht am Bauch berührt werden mögen, präsentieren ihn so verlockend, um dann ziemlich unwirsch klarzustellen, dass hier ein Missverständnis vorliegt.
Dieses Signal ist deshalb besonders bei fremden Katzen mit großer Vorsicht zu genießen.

Wenn eine Katze irgendetwas mit ihren Augen fixiert, ein paar Mal kurz "mäk" oder "mäk-mäk" sagt und/oder mit den Zähnen "klappert", hat dies nichts mit Kommunikation zu tun.
Hierbei handelt es sich um eine Ersatzhandlung: Einen angedeuteten Tötungsbiss für eine (unerreichbare) Beute.

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