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woran erkennt man, das eine Katze krank ist?

Oft machen es uns Katzen sehr schwer zu erkennen, dass sie krank sind, oder Schmerzen haben. Katzen sind Meister darin, jede Schwäche zu verbergen, dies liegt an ihrem Selbsterhaltungstrieb.
In freier Wildbahn würde eine durch Krankheit oder Verletzung angeschlagene Katze im täglichen Überlebenskampf schnell zum Opfer von Angriffen.
Dieses Wissen liegt ihr so sehr im Blut, dass sich eine Katze eher die Zunge abbeißt, als Verletzbarkeit zu zeigen.


Wie zeigt eine Katze Schmerzen?
Grundsätzlich ist jede Verhaltensänderung einer Katze Anlass, sich genauer mit ihr zu befassen. Typische Anzeichen für mögliche Erkrankungen sind z.B.:

Wenn sie matt wirkt und/oder deutlich mehr schläft als normalerweise.

Wenn sie keinen Appetit zeigt oder trotz Appetit nicht recht fressen möchte.

Wenn die Katze unangenehm aus dem Maul riecht.

Wenn die Katze aggressiv ist, gar kratzt oder beißt, kann auch das auf Schmerzen hindeuten.

Wenn sie sich weniger bewegt als früher, nicht mehr spielt und/oder weniger springt.

Wenn sie plötzlich viel mehr trinkt als gewöhnlich.

Wenn sie sich sehr oft übergibt, sollte man ebenfalls alarmiert sein, da Katzen dann auch schnell dehydrieren können.

Wenn sie sich nicht mehr richtig putzt, ist womöglich ihr Bewegungsapparat eingeschränkt.

Wenn sie sich plötzlich selber Haare ausreißt oder sich wie verrückt putzt, könnte sie womöglich Juckreiz quälen.

Wenn sie sich plötzlich verkriecht, ist das auch selten ein gutes Zeichen.

Wenn sie plötzlich mehr miaut als gewohnt, könnten u.a. Gehörprobleme die Ursache sein, und natürlich auch Schmerzen.

Jede Art von Berührungsempfindlichkeit sollte auch ernst genommen werden.

Wenn eine Katze unrein wird, muss zunächst abgeklärt werden, ob als Ursache Blasen oder Nierenprobleme vorliegen (und nicht etwa Protest Verhalten wie oft fälschlich vermutet).
Besonders in Stresssituationen (Umzug, neuer Mitbewohner  usw.) wird einer unreinen Katze oft Trotzigkeit unterstellt.
Sinnvoller ist es, zunächst abzuklären, ob der Stress bei der Katze nicht womöglich eine Blasenentzündung ausgelöst hat.

Dieses ist nur eine kleine Auswahl an Verhaltensauffälligkeiten, die Katzenhalter alarmieren sollten, besonders, wenn sie über mehrere Tage auftreten.

Dies heißt jedoch, dass man bei jedem Pups gleich an das schlimmste denken muss. Sie sollten jedoch Auffälligkeiten ernst nehmen. Und wer jetzt denkt: Das ist doch übertrieben, meine Katze zeigt mehrere dieser Verhaltensweisen, dann wissen Sie ja jetzt, was zu tun ist...auf zum Tierazt.

Und noch eine Bitte: Sollten Sie bei Ihrer Katze Verhaltensänderungen feststellen, fragen Sie bitte zuerst den Tierarzt.
Denn während Sie im Internet googeln oder in einem Forum diskutieren und Vermutungen anstellen, leidet Ihre Katze womöglich.  
Schlimmstenfalls ringt sie sogar gerade mit dem Tod und hält sich dabei einfach nur ihrer Natur gemäß sehr tapfer.

Stellen sie bei anhaltenden Auffälligkeiten keine Vermutungsdiagnose, der erste Weg sollte immer zu einem Tierarzt führen.

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