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Klein willo (ehemals Whitie)


So stand er auf der HP des Örtlichen Tierheims...
Ich hatte überlegt, wäre er mit Jonas verträglich? Wird er in Wohnungshaltung vermittelt? Wie ist das genau mit dem Tumor? Wird er zu einem FIV Kater vermittelt?
Was macht man bei solchen Fragen am besten? Im Tierheim anrufen und Nachfragen…

Mir wurde erklärt, er wäre noch auf der Krankenstation, und man könnte nicht sagen ob er verträglich wäre.
Ob er in Wohnungshaltung oder Freigang vermittelt würde, stände auch noch nicht fest.
Jonas FIV Positiv wäre nicht das Problem, solange es keine Blutigen Kämpfe gebe, könnte nicht viel passieren.
Ich hatte meine Telefonnummer noch mal durchgegeben, Bescheid gesagt sie sollten in Jonas Unterlagen sehen, und wenn sie denken es würde klappen, mich zurückrufen.
Ich hatte fast eine Woche gewartet, es tat sich nichts, und auf der HP standen auch keine neuen Angaben/Voraussetzungen.

Freitag 10.08.2012 noch mal angerufen und Nachgefragt.
Sie wussten sofort wer ich war, es wurde mit einer Pflegerin Rücksprache gehalten.
Er wäre zwar mit einer anderen Katze zusammen, diese verstecke sich jedoch nur, und man könnte nicht sagen ob er verträglich wäre...
Bei der allgemeinen Untersuchung wurde außerdem festgestellt, dass er FIV Positiv ist...
Sie wären dankbar, wenn ich es mit „Whitie“ Probieren würde, wenn es denn nun nicht klappt, könnte ich ihn ja zurück bringen.

Auf ins Tierheim, dort war viel los, hatte fast 2 Stunden gewartet.
Jetzt war es so weit, ich ging mit der Pflegerin Richtung Katzenhaus, er war nur mit einer anderen Katze zusammen in einem kleinen Zimmer untergebracht.

Wo war er denn?  Auf einmal kam er raus… OJE, was für ein Anblick: nur Haut und Knochen, die Größe einer Jungkatze, das Fell Strohig, Verfilzt, z.t. sehr Dreckig (besonders an Füssen und Schwanz) stellenweise das Fell garnicht richtig vorhanden, am „seibbern“.
Er kam sofort auf mich zu und lies sich ausgiebig kraulen, jetzt  musste ich doch mal genauer Nachfragen. Warum war er so dreckig und dürre?
Das konnte man mir nicht sagen, er wurde in einem entsetzlichen Zustand eingefangen.
Voller Parasiten, total abgemagert, und natürlich Krank.
Er wäre total verklebt, verdreckt und komplett Nass gewesen (es hatte nicht geregnet), und wurde wohl in TH Nähe ausgesetzt.

Ich fragte, wie lange er denn wegen dem Mund Tumor noch Leben könnte? 3Tage, 3Wochen, 3Monate, man konnte es nicht sagen.

Bei dem Blick in die Augen konnte ich nicht nein sagen, ich wollte es Probieren. BILD

Wenn ich merke, er fängt trotz Schmerzmittel an, das Fressen zu verweigern (Schmerzmittel soll ich nur geben, wenn ich das Gefühl hätte, er hätte Schmerzen, das habe ich z.zt. nicht), sich zurückziehen usw. sollte ich mich auf einschläfern einstellen.
Er bekäme z.zt.noch eine „Leberkur“, die Leber Werte wären sehr schlecht, und deshalb die Kur.

Vertrag für Dauerpflege gemacht, und zu den Lebertabletten noch Schmerzmittel erhalten.

Zuhause angekommen, Jonas gerufen und Whitie aus der Box gelassen.
Naja, Jonas war nicht gerade begeistert, es gab aber auch keine Zankereien o.Ä., von beiden Seiten nicht.

Er ist gerade die Hälfte von Jonas.... so klein!

Auf jedem Fall gab es bis auf minimales Gefauche (mal von dem einen, mal vom anderen keinerlei Stress). Nachts schläft Jonas im Schlafzimmer, und Whitie im Wohnzimmer.
Dass die Toilette jetzt anderes riecht, ist Jonas nicht ganz geheuer, er geht jetzt lieber auf eine andere Toilette.
Willo ist übrigens ein "Stehpinkler" , nachdem ich die Toilette ausgetauscht hatte geht auch nichts mehr über den Rand

Ich denke, mit den beiden wird es klappen.

Whitie der jetzt „Willo“ heißt, braucht sehr viel Pflege um richtig auf die Beine und zu Kräften zu kommen.
Er ist munter, aber im Ganzen doch schwach, er schluckt viel, speichelt, frisst zwar mit Spuken, aber ist nicht verfressen, Jonas war verfressener. Er hat schon Probleme mit dem Fressen, man meinst immer er hätte sich verschluckt.....Er könnte ruhig etwas mehr auf den Rippen vertragen.

Er ist sehr Dankbar für jede Aufmerksamkeit und Streicheleinheit.

Hatte ich ihn mal in die Wanne gestellt und etwas abgewaschen, er war immer noch ziemlich dreckig und z.t. verfilzt.
Er hat mich gebissen und gekratzt.... der kleine Pupser (kommt vor, ist nicht so schlimm)

Ich hatte aber schon gemerkt, er ist ein kleiner "Dreister"
Jonas frisst, ihm egal... er geht einfach hin und probiert Jonas Futter mit zu fressen.
Willo pfuscht sich immer vor, Jonas macht zum Glück nichts, er bleibt cool.
Wenn ich ihn Abends reinhole, kann man auf einmal sehen, wie flott der kleine ist, um wieder nach draußen zu entwischen...
Der kleine Frechdachs hat mir heute morgen auch Wurst von Brot geklaut...

Er läuft soweit alles gut. Willo scheint zufrieden zu sein, er mauzt nicht rum, und macht sonst auch keinen Stress.
Jonas ist Lieb und Schnurrig wie immer, er wirft dem kleinen nur manchmal einen entsetzten Blick zu.... das war es.
Ich lasse den beiden einfach ihre Ruhe, sie können dann selbst entscheiden, was sie tun möchten.

Ich weiß nicht, wie lange es gut geht, und ob ich ihn aufgepäppelt kriege. Das Problem ist der Tumor im Mund, solange er nicht größer wird, kann alles so bleiben.
Ich habe nicht das Gefühl, es schmerzt ihm, ich denke eher, er ist störend.....

Jetzt ist er 3 Tage hier, mit Jonas immer noch das selbe.
Es gibt keine Zankereien und kein Gezeter, ich denke die beiden stehen sich Neutral gegenüber.

Ich werde mich auf jeden Fall gut um meine beiden Alten Herren kümmern

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Aufgenommen am 2.Tag.

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